Mittwoch, 3. August 2011

Super 8 - Super ist da nur die Kamera


Das ist ein Film der die alten Zeiten vermisst, der zurück will zu den Filmen der 80er Jahre. Da wo Sc-Fi noch etwas mit Romantik und Charme gemein hatte und nicht von den Effekten dominiert wurde. Leider versteht er überhaupt nicht was diese Filme ausgemacht hat. Hier kommen Schocks, platte Bluteffekte und Klischees aus dem Keller, die schon bei Krieg der Welten und Transformers miefig waren. Eine böse Person wird mit böser Musik eingeführt, er hat Narben und schaut böse. Eine Welt in der alle Linien klar strukturiert sind. Eine völlig berechnende, lahme Welt.

Da ist eine E.T Hommage darin begründet das die Protagonisten mit dem Fahrrad des Films fahren. Verstanden wurde wenig. Am Ende ist man dann in einem ätzenden, übertönten Showdown und fragt sich wo der Charme der Titelgebende Super 8 Kamera geblieben ist?
Die Geschichte ist völlig zusammengeschustert aus E.T und Krieg der Welten gepaart mit Transformers mäßigem General Grievous Verschnitt. Irriertierend sind Schocks und Blutspritzer die völlig zwangfrei eingestezt werden. Für wen soll der Film sein? Für Kinder ist das zu hart! Für Jugendlich zu unentschlossen und für jung gebliebene Erwachsene, die schon E.T liebten zu dumm-dämmlich.
Die Soundeffekte dröhnen, lärmen und stören. Hier wurde zu sehr auf Sound gesetzt. Der Score kann sich selten ausbreiten und muss jede Person einführen mit dumpfen Klängen für böse und scharrender Geigen für etwas unheimliches. Nur am Ende darf er glänzen.
Eine substanslose Schusterei, die nach grandiosen ersten 20 Minuten alles verliert was ihn spaßig hätte machen können; ein Augenzwinkern, passender Humor, und eine sensible Geschichte, die nicht schon hunterfach dargewesen wäre. Eine Enttäusschung. Da kommt CGI-Getöse, die Geschichte ist mitunter platt und verschenkt. Schade.


3/10 Punkte

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